SPD Mitgliederanwerbung durch Hetze statt mit Inhalten

Hetze gegen Rechts

"Mach´s wie Isabell: Setz Dich gemeinsam mit uns ein für Zusammenhalt. Gegen Hetze. Jetzt: Wir freuen uns auf Dich!" So lautet der Spruch über dem Video mit Isabell, der uns dazu animieren soll in die SPD einzutreten. Die SPD möchte dem geneigten neuen Parteimitglied mit diesem Video somit suggerieren, dass sie als einzige Partei in der Lage ist gegen Rechtsextremismus zu kämpfen. Wenn wir uns das ganze 13 Sekunden dauernde Video anschauen, wissen wir Bescheid darüber was die SPD für Rechtsextrem hält und führt uns damit vor Augen dass jeder der nicht auf der gleichen Linie der SPD marschiert ein Rechtsextremist sein muss.

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"Lasst uns gemeinsam gegen diese Trumps die Le Pens und all diese Rechtsextremisten kämpfen... und das geht nur in der SPD" sagt uns die wohl sehr engagierte SPD Frau. Das klingt schon fast wie in der ehemaligen DDR:" die Partei, die Partei, die hat immer recht ". Wie unverfroren realitätsfremd eine sogenannte Volkspartei argumentiert, beweist allein schon die Aussage das Donald Trump und Marie Le Pen rechtsextrem sein sollen. Trotzdem ist es fast schon verwunderlich das nicht im gleichen Atemzug auch noch die AfD genannt worden ist. Entweder hat sie es in Erwartung eines großen Shitstorms sich nicht getraut, oder sie hat es einfach vergessen. Vielleicht erbarmt sich mal jemand, dieser Partei den Unterschied zwischen konservativ, National konservativ und Rechtsextremismus zu erklären.

Eine Partei die sich auf die Fahnen geschrieben hat gegen Hetze und Rechtsextremismus zu kämpfen, dabei aber selbst Hetze betreibt, stellt sich auf die gleiche Stufe mit denjenigen die sie zu bekämpfen versucht. Ein solches Verhalten widerspiegelt die zunehmende Hilflosigkeit mit der sich die SPD konfrontiert sehen muss. Angesichts sinkendem Zuspruchs, miserablen Wahlergebnissen und einbrechenden Mitgliederzahlen sieht sich die SPD zunehmend in die Defensive gedrängt und versucht nun mit Hetze und Inhaltlosigkeit ihre letzten davonschwimmenden Felle zu retten. Wir alle kennen das Sprichwort " wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen", umso erstaunlicher ist es das die SPD offensichtlich nicht in der Lage ist mit ein wenig Selbstkritik die Ursachen für Ihren schlechten Stand zu ermitteln, statt dessen diffamieren sie fröhlich weiter was Kameras und Mikrofone hergeben, um Kritiker und Andersdenkende in die äußerst rechte Ecke zu stellen. Ist es nicht gerade auch die SPD, die mit ihren Aüßerungen innerhalb der Gesellschaft für Spaltung sorgt ? Ein Sigmar Gabriel, der Kritiker als Pack bezeichnet, ein Ralf Stegner der Demonstranten als Pöbel tituliert und ein Heiko Maas der ganz offen die Bevölkerung belügt in dem er bei Maybritt Illner mit den einfachen, wie genialen Worten zusammenfasste: „Die Milliarden für die Integration wurden in diesem Land erwirtschaftet und wurden niemanden weggenommen.“ sorgen mit Sicherheit nicht für Wohlwollen, vielmehr für weiteres Misstrauen gegenüber der Regierungspolitik.

Lutz Kirschner

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